Sterilisation / Vasektomie
Sterilisation und Vasektomie sind operative Verfahren zur Empfängnisverhütung. Sie zielen auf eine dauerhafte Verhütung ab und werden üblicherweise erst dann in Betracht gezogen, wenn die Familienplanung abgeschlossen ist.
Die Vasektomie ist ein operativer Eingriff beim Mann mit dem Ziel einer dauerhaften Empfängnisverhütung. Der Eingriff erfolgt in der Regel ambulant und ist mit den allgemeinen Risiken eines chirurgischen Eingriffs verbunden.
Die Sterilisation der Frau ist ebenfalls ein operativer Eingriff, der ambulant oder stationär durchgeführt werden kann. Sie ist in der Regel invasiver als die Vasektomie und ebenfalls mit operationsbedingten Risiken verbunden.
Beide Methoden sind auf eine dauerhafte Verhütung ausgelegt und bieten keinen Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen (STIs).
Das Diaphragma im Unterschied zu Sterilisation und Vasektomie
Im Unterschied dazu ist das Diaphragma eine reversible Methode. Es benötigt keinen operativen Eingriff und wird von der Anwenderin bei Bedarf selbstständig in die Vagina eingelegt und wieder entfernt. Es hat keinen dauerhaften Einfluss auf die Fruchtbarkeit.